Weg7

Geh deinen Weg der dir bestimmt,
egal ob er oft holprig ist,
er bleibt dir immer wohlgesinnt,
auch  wenn du dort auf niemand triffst.
Er ist dein eignes Abenteuer,
drum geh ihn ruhig ganz wohlgemut,
du findest dort kein Ungeheuer,
nur deine eigne Herzensglut.
Es liegt an dir sie zu entfachen,
oder sie achtlos übergehn,
doch jeder Schritt ist ein Erwachen,
und lehrt dich besser hinzusehn.
Und in der Mitte angekommen,
hälst du schon Früchte in der Hand,
die hast du deinem Mut entnommen,
für all die Angst, die du gebannt.
Dann stehst du an der Zielgeraden,
und blickst zurück was du erlebst,
erkennst wo deine Fehler lagen,
und fragst, wonach du jetzt noch strebst.
Doch Streben ist gar nicht mehr wichtig,
das Ziel ist deines Weges Ende,
so vieles wird jetzt klein und nichtig,
denn nun lockt schon das Neue, Fremde!

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