putzen

Oft denk ich: So das ist geschafft,
nun kann ich mal der Ruhe frönen,
das hält zwar jetzt nicht dauerhaft,
doch es bleibt Zeit zum Klönen.
Die Putzerei  –  ich mag sie nicht,
es ist einfach brotloses Schaffen!
Sie ist für mich leidige Pflicht,
und doch muss ich es machen.
Es soll ja alles sauber sein,
schon wegen der Hygiene,
und doch trügt bei mir oft der Schein,
ne Putzfrau wär der Segen!
Sie wär für mich wie pures Gold,
wie wichtige „Prothesen“,
auch wenn es in mir noch so schmollt,
ich schwing‘ halt selbst den Besen.
Ich putze einfach wann ich will,
sogar mal abends um halb zehn,
oder, ich halt die Füße still,
und denk: Ach morgen werden wir schon sehn!

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