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Weihnachtsabend

Die See gefroren,
die Tannen dicht mit Schnee beladen,
ein Häschen hoppelt ganz verloren,
auf unberührten weißen Pfaden.
Der Mond hat Sterne eingeladen,
klar und frostig ist die Luft,
ich steh im Schnee bis an die Waden,
und bekomm auf Schneemann bauen Lust.
Doch ich muss schnell das Bäumchen schlagen,
und mit dem Schlitten nix wie heim,
ich rieche schon den Weihnachtsbraten,
und freu mich aufs Beisammensein.
Endlich Ruhe und ein Stückchen Frieden,
wie stressig war doch dieses Jahr,
nun können alle Träume fliegen,
und der Moment wird wunderbar.

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