Truhe1

Ich hab ihn gefunden, den Ort meiner Ruhe,
den Flecken Erde, der mir bestimmt,
er ist wie eine leere Truhe,
in der meine persönliche Flamme glimmt.
Ich will sie nähren mit gutem Erleben,
mit tiefen Gedanken und Heiterkeit,
sie soll nach Ruhe und Frieden streben,
und nutzen die verbleibende Zeit.
Sie soll meine dunklen Räume erhellen,
die Schatten vertreiben von Ecken und Wänden,
sie soll sich zwischen meine Dämonen stellen,
Liebe verschenken mit vollen Händen.
In diesem Wissen soll sie glimmen,
so lange bis die Glut verlischt,
sie soll sie hören meine Stimme,
so lange, bis auch sie abbricht.
Dann kann ich sagen gelebt zu haben,
mit allen Höhen und auch Tiefen,
hab Menschen gegeben was sie mir gaben,
viele Teufel getötet, die in mir schliefen.

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