Meer

Die Ecke grau, der Streifen blau,
das Meer hat viele Farben,
egal wie weit, wohin ich schau,
es trägt des Himmels Narben.
Heut ist es ruhig, fast regungslos,
liegt es zu meinen Füßen,
ich leg die Hände in den Schoß;
und tu den Wind begrüßen.
Er fährt ins Haar, zupft an mein Kragen,
behutsam kühlt er mein Gesicht,
ich lass mein Denken von ihm tragen,
und habe wieder klare Sicht.

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