SAM_0415

Über mir das tiefste Blau,
die Sonne wirft bizarre Schatten,
vom zarten bis zum tiefen Grau,
seh ich aufs Meer dem spiegelglatten.
Es liegt vor mir fast regungslos,
die Sonne lässt es funkelnd blitzen,
ich fühle mich mal klein, mal groß,
und könnte hier noch ewig sitzen.
Dankbarkeit durchströmt mein Denken,
im Hier und Jetzt zufrieden sein,
langsam will sich die Sonne senken,
reicht mich nun an den Mondenschein.
Jetzt kann ich gehen, der Stille dankend,
für den Moment der Leichtigkeit,
für die Ideen wie Efeuranken,
für die gewollte Ausbremszeit.

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