Trieb1

Der Mond deines Lebens hat sich verdunkelt,
die Sonne in deinem Herzen ist glühend heiß.
Du verbrennst und frierst zugleich!
Deine Erde hat gebebt, und Vulkanasche
so weit du blicken kannst.
Nichts ist mehr wie es einmal war!
Alles in Trümmern und kaputt!
Du erblickst den kleinen grünen Trieb, der wie eine Sonne
aus Schutt und Asche ragt, und weißt nicht
woher du das Wasser nehmen sollst,
um ihn am Leben
zu halten.
Siehst du die Tränen der Liebe in deiner Seele?
Öffne dein Ventil und lass sie auf das kleine Pflänzchen regnen.

Und alles wird gut!

Alles wird wachsen!

Und alles wird heilen!

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