himmel

Zu oft ist mein Denken faltig geworden,
und ließ gute Ideen verblassen.
Genau dafür brauch ich die Weite des Nordens,
um meine Gedanken frei zu lassen.
Sie sollen fliegen in andere Sphären,
egal wohin sie der Wind auch weht.
Sie sollen sich teilen, ausruhen und klären,
bis nur noch das Wesentliche am Ende steht.
Sie sollen sich verlieren in den Wolken und Dünen,
in den Gezeiten der Ewigkeit.
Sie sollen suchen, finden und üben,
in dem stetigen Fluss der Vergänglichkeit.
Sie sollen das Unendliche erfassen,
das Ziel, das oft in Vergessenheit gerät.
Sie sollen den Weg des Labyrinths verlassen,
nur um diese Freiheit bin ich bestrebt.

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