Das Wort Problem kommt aus dem griechischen pròblema und heißt: „das, was zur Lösung vorgelegt wurde.“

Ein Problem zu lösen hängt zum größten Teil davon ab, in welchem Maße wir  in der Lage sind, das Problem auch objektiv zu beurteilen.
Oft wird das Erkennen der Schwierigkeiten entscheidend von unserer Lösungsbereitschaft gesteuert.

Nicht jedes Problem ist von uns zu lösen, aber die, die wir selbst verursacht und herbeigeführt haben, oder unweigerlich damit konfrontiert werden, können wir mit gutem Willen, Konsequenz und echter Lösungsbereitschaft eliminieren oder gar zu einem zufriedenstellenden  Ende bringen.

Wie oft höre ich in meinem Umfeld: „Die Probleme wachsen mir über den Kopf!“ oder: „Die Probleme fressen mich auf!“ Aber warum wachsen sie uns über den Kopf?

Warum fressen sie uns auf?
Weil wir vor lauter Wald keine Bäume mehr sehen!
Dabei ist es gar nicht so schwierig Probleme aus dem Weg zu räumen.
Zum einen ist es ein zeitlicher und zum zweiten ein organisatorischer Aufwand.

Probleme In den zwischenmenschlichen Beziehungen z.B. sind in der Regel hausgemacht.
Sie beruhen auf Missverständnisse, Nicht-verstehen-wollen/können-, aus eigennützigen Belangen, falsch verstandener Kritik, Kräftemessen, Egoismus oder Opferrolle.

Verschiedener Meinung zu sein, bedeutet nicht zwangsläufig Konflikt und Streit.

Es ist die Art und Weise wie wir mit verschiedenen Meinungen umgehen. Nehme ich die Meinung des Anderen als Provokation, oder als Anregung, oder als eine neue Sichtweise?
Das ist die einzige Frage die sich hier stellt.
Ist es ein Mensch der unsere Wertschätzung genießt, werden wir sie als Anregung und neue Sichtweise nehmen, ist es ein Mensch den wir nicht so „riechen“ können, wird sie uns provozieren und zur Konfrontation anregen.

Das Bestreben, Probleme zu bewältigen und zu lösen ist ein kleiner Glücksvorbereiter, – bedarf aber auch der Geduld.

Copyright seelenkarussell