Manchmal ist es kaum zu glauben,
wie schwer doch das entsorgen ist,
man schließt so gern davor die Augen,
und wartet, bis man es vergisst.
Doch man kann nicht alles horten,
behalten, weil es mal geschenkt,
man muss sich selbst die Kraft verordnen,
damit man sich von Dingen trennt.
Ich behalte einiges genau ein Jahr,
weil ja viel Liebe darin steckt,
doch dann mach‘ ich mir einfach klar,
es wird nur weiter mit Staub bedeckt.
So nehm‘ ich’s dann ganz liebevoll,
geb ihm zum Abschied einen Kuß,
entsorge es ganz ohne Groll,
und denke mir: Was muss, dass muss!

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