Komm, setz dich her und lass uns reden,
ich kann es seh’n in deinem Gesicht,
in dir tut die Erde beben,
du siehst kein Land, und auch kein Licht.
Was hat dich denn so sehr erschüttert,
was aus deiner Bahn gedrängt?
Wer ist schuld an dem Gewitter,
dass dich der Tränenstrom ertränkt?
Wir werden es schon ‚grade biegen,
du musst es nur erzählen,
am Ende wirst du wieder siegen,
denn nichts soll dich auf ewig quälen.
Ich steh den Kummer mit dir durch,
und wir werden eine Lösung finden,
leg sie beiseite deine Furcht,
du musst dich nur kurz überwinden.
Komm her, ich halte dich ganz fest,
und lasse ruhig die Tränen fließen,
alles was du jetzt entlässt,
wandert nicht in deine Tiefen.

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