Herst

Noch wärmen uns die Sonnenstrahlen,
noch sind die Wälder golden, bunt,
bald schaut man auf den Baum den Kahlen,
und weißer Atem entströmt dem Mund.
Dann kriecht die Kälte in die Knochen,
Mütze und Schal wird vorgekramt,
vermehrt wird man sich Suppe kochen,
weil uns der Winter sanft umarmt.
Man kuschelt sich in warme Decken,
schaut hinaus, ob es schon schneit,
lässt sich die ersten Plätzchen schmecken,
ich freu mich auf die Winterzeit.
Sie ist für mich Besinnung pur,
vertraute Zeit im ruhigen Gang,
eine  besondre Seelenkur,
die starke Kräfte tanken kann.

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