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Alt werden ist kein leichtes Brot,
alt sein, wohl eine Bürde,
es lockt nicht mehr das Abendrot,
was bleibt ist nur die Würde.
Der Blick geht rückwärts, nicht nach vorn,
die vielen Träume sind verblasst,
das Alter ist die Lebensform,
wo schon gebrochen ist der Mast.
Wohl dem, der Enkelkinder hat,
die nicht bewusst das Alter sehn,
sie halten es ganz gut auf Trapp,
und finden seine Nähe schön.
Denn Alter kann so vieles geben,
an Erfahrung und auch Wissen,
es braucht nicht mehr nach Wohlstand streben,
und sieht auch nichts mehr so verbissen.
Kinder spüren das sehr wohl,
genießen die Gelassenheit,
für sie sind sie ein Ruhepol,
einfach ein Mensch mit ganz viel Zeit.

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