
Ach könnte ich doch Fahrrad fahren,
doch leider hab ich’s nie gelernt,
nun bin ich schon zu alt an Jahren,
vom neu zu lernen weit entfernt.
Naja, zu Fuß ist auch nicht schlecht,
auch hier ist man am treten,
man tritt auf Leder, nicht auf Blech,
und sieht auch was von dem Planeten.
Egal mit was man vorwärts kommt,
mit Fahrrad, Auto oder Zug,
wichtig – es lockt ein Horizont,
und das ist schon genug.
copyright seelenkarussell

Ich fahre auch gerne Rad.. Immer für meinen Blog „Linsenfutter.“ Das könnte aber bald zu Ende sein. Die neue Datenschutzverordnung ist das Problem.
Unbedingt beachten:
https://www.datenschutz.org/wordpress-datenschutz/
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Kann man nicht Rad fahren noch im „Alter“ lernen?
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Hab ich probiert, und da stand mir der Zucker vor Angst unter der Haarwurzel 😐
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Mit sagt mir mein Gefühl, dass du das packst.
Ich habe letzten Sommer meinem 4 jährigen Sohn das Fahren bei gebracht.
Dazu sind wir an einen Ort gegangen, wo es keine Autos gab, ein längerer Fußweg war, mit Wiese und Böumen. Die Sonne schien und es war angenehm draußen. Richtiges Wohlfühlwetter. Und ich habe mit gesagt: „mal sehen, wie es läuft, Mal sehen, ob er ein paar Tritte schafft. Ich hatte keine Erwartungen, ob er das schon packt und habe mich auf einen Prozess eingestellt“.
Ich habe ihn an dem Tag lange nur geschoben und er hat in de Pedale getreten. Dann habe ich immer mal mal für ein paar Senkungen los geladen und dann gleich wieder geschoben, um ihn wieder zu stabilisieren. Ich bin dafür mitgerannt. Und irgendwann waren die Momente länger, ohne dass ich festhalten musste. Dann wieder einen Pause. Bremsen üben. Absteigen. Aufsteigen. Wieder schieben beim Anfahren. Mitrennnen zur Sicherheit.
Ich glaube zu wissen, dass jemand da ist, der einen stützt, ist die halbe Miete. Zu wissen, man kommt gut hoch und runter… (Unbedingt Damenfahrrad nehmen!) zu wissen, wie man bremsen muss. Das hilft auch. Bevor man überhaupt fahren kann. Und am besten einen oder zwei kräftige wohlwollende verständnisvolle Menschen, die da sind. Die schieben. Und stützen – physisch und psychisch.
So schnell muss man nicht sein, damit man rollt ohne zu wackeln. Und ich würde einen Ort empfehlen, wo du dich gut fühlst, sicher sozusagen. Wo du keine Angst oder Scham hast. Ich glaube, die Angst bremst. Davor, dass andere sehen,, dass du etwas nicht kannst, oder dass du nicht perfekt bist. Oder vor dem Hinfallen vielleicht. Aber das sind Sachen, die nicht schlimm sind. Ich glaube, es gibt mehr Menschen, die sagen: cool, dass du das jetzt noch zu lernen möchtest und mitfühlend sind, dass du solange warten musstest.
Du hast noch die Chance, noch liegst du nicht auf dem Sterbebtt .Und etwas in dir sagt: Tue es! Also tue es und gib deinem inneren Kind das, wonach es träumt. Manch anderen Wunsch kannst du vielleicht nicht erfüllen. Das hier ist eine wirklich reale Chance…
Und nimm dir einfach nicht gleich vor, es sofort zu schaffen. Nimm dir vor, dich vertraut zu machen. Ein Gefühl zu entwickeln. Das Fahrrad als solches kennen zu lernen.
Vielleicht hilft dir auch der „Rücktritt“. Ich habe heute noch ein Damenrad mit Rücktritt. Mir ist das Irgendwie angenehmer, so zu bremsen und regelrecht Intuitiv, als so ein Fahrrad, wo auf einmal das Rad nur rückwärts dreht, aber nix passiert.
Bitte versprich dir, dass du es dir wert bist!
Liebe Grüße!
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Ach Dankeschön für deine soooo lieben Worte und Motivation . ❤❤❤
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Ich glaube fest, du packst das! Lg ❤️
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