Bier

Du hast mir’s so versprochen,
in die Hand, und auf dein Herz,
ich hab den Alkohol gerochen,
weißt du wie tief das in mir schmerzt?
Was reizt dich so am Alkohol,
das du ihm wieder mal verfällst?
Wo ist nur deine Seele hohl,
dass du nicht deine Worte hälst?
Welche Last trägst du mit dir,
die ich nicht mit dir tragen kann?
Was gibt dir das verdammte Bier,
dass du es aufsaugst wie ein Schwamm?
Alkohol löst kein Problem,
er schiebt’s für einen Rausch nur weg,
ich weiß, dass du dich heimlich schämst,
und dich fühlst wie letzter Dreck.
Drum räum doch einmal richtig auf,
in deinem Seelenkeller,
nimm Scham und Tränen mal in Kauf,
nur so gelingt dir Heilung schneller.
Ich möchte dich im Leben sehn,
losgelöst und heiter,
du sollst in deiner Mitte stehn,
als unbeugsamer Streiter.

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