bescheiden1

Bescheidenheit wird oft verkannt,
man will das Große haben,
das Kleine wird oft nicht erkannt,
hat nicht so viel zu sagen.
Bescheidenheit heißt: dankbar sein,
nicht alles haben wollen,
Bescheidenheit heißt manchmal: Nein,
um dem was ist, Achtung zu zollen.
Bescheidenheit heißt auch Verzicht,
denn was man hat, tut oft genügen,
sie schenkt eine ganz andre Sicht,
verleitet nicht zu Höhenflügen.
Es lebt sich gut, ist man bescheiden,
man muss nicht hetzen, jagen, rennen,
mit ihr kann man die Gier vermeiden,
und stolz die Spreu vom Weizen trennen.

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