einkauf

Was wünschen wir nicht jeden Tag,
der Kopf ist voll von unsren Wünschen,
nur weil man dies und das so mag,
tun sie das Denken übertünchen.
Hat man sich Einen dann erfüllt,
und trägt die Beute stolz nach Haus,
sieht man:  – der Schrank schon überquillt,
und mit der Freude ist es aus.
Denn trennen will man sich von keinem Stück,
man hat’s ja schließlich „erst“ erworben,
oh ja, es ist schon sehr verrückt,
was ist denn bloß aus uns geworden?
Man kauft sich echt um Kopf und Kragen,
und oftmals hilft nur ein Kredit,
wie oft liegt er dann schwer im Magen,
weil uns der Schuldenberg erdrückt.
Man sollt sich wieder drauf besinnen,
was uns so wirklich glücklich macht,
man sollt nicht mit der Masse schwimmen,
sondern leben mit Bedacht.

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