Dank

Wie oft sag ich ein Dank nach „oben“
für das Leben das ich leb,
es hat sich wundersam verschoben,
seitdem ich nicht am -Ich- nur kleb.
Das -Wir- wurd mir nun zur Natur,
denn ohne -Wir-, gib’s auch kein -Ich-,
nur -Ich- ist schlicht Einöde pur,
denn niemand deckt für dich den Tisch.
Im -Wir- liegt die Gemeinschaft drin,
das aufeinander achten,
es käm mir niemals mehr in Sinn,
nur nach dem -Ich- zu trachten.
Das Miteinander ist die Macht,
mit ihr kann man den Berg versetzen,
es hält den Egoismus wohl in Schacht,
und man muss nicht mehr die Messer wetzen.

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