tag 2

Watt im Eis

Schollen von gebrochenem Eis,
bahnen langsam sich den Weg,
unter den Schuhen knirscht es leis,
auf meiner Rutschpartie zum Steg.
Das Watt es ist zu Eis erstarrt,
klirrend und mit Schnee bedeckt.
ich höre wie der Boden knarrt,
und spüre, wie die Kälte schmeckt.
Nicht eine Möwe ist zu sehn,
geschweige denn hört man ihr Schrei’n.
Ich bleibe in der Stille stehn,
und fühl mich unbeschreiblich frei.

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