See3

Mein Auge schaukelt mit den Wellen,
die sich sanft im Winde wiegen.
von Ferne hör ich Hunde bellen,
und doch, hier kann nur Stille siegen.
Mein Blick schweift ab, ruht tief versonnen,
auf des Meeres weiter Fläche.
Etwas in mir hat begonnen,
es fühlt sich an wie „große Wäsche“,
Ich frage mich, was kommt? Was wird?
Und doch, mein Bauch bleibt wohlig warm.
Nein, ich hab mich nicht verirrt,
sitz nicht im großen Bienenschwarm.
Mein Herz ist offen, groß und weit,
und saugt sich voll mit Meeresbrisen,
Es sagt mir: Komm! Ich bin bereit!
Es gibt kein Grund für Panik, Krisen!
Mein Blick dreht ab, streift dein Gesicht
für einen Bruchteil von Sekunden.
Genau der Bruchteil hat Gewicht,
zu wissen, Vieles wird nur hier gesunden.

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