Herbst2

Ach Sommer, ich würd‘ so gern um dich trauern,
dich mit Wehmut ziehen lassen,
doch ich spür‘ des Herbstes Power,
seh erste Blätter auf Terrassen.
Ich freu mich auf sein buntes Laub,
wenn Eicheln und Kastanien fallen.
wenn Nebel sich auf Wiesen staut,
auf Heu geformt zu großen Ballen.
Er ist beständig in sein Tun,
läßt Wind und Wellen brausen.
Er kann in Sturm und Nebel ruhn,
verspielt durch dichte Bäume sausen.
Du Sommer warst dies Jahr zu krass,
Gluthitze und viel Regen,
auf dich war leider kein Verlass,
drum lass den Herbst hochleben.

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