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In Windeseile verdunkelte sich der Himmel, und eine bedrohliche Dunkelheit hüllte uns ein.
Ein dicker Regentropfen platschte neben uns auf den Boden, und in Sekundenschnelle prasselte ein Wolkenbruch auf uns nieder.
Der Wind nahm Fahrt auf, und peitschte den Regen in jede Ritze unserer Kleidung.
Wir waren binnen einer Minute nass bis auf die Haut!
An Unterschlupf war nicht zu denken, denn wir befanden uns direkt am Meer.
Wir standen einfach nur da und beobachten wie der Regen in unserer Kleidung versickerte, und sie immer schwerer macht.
Das Wasser in unseren Schuhen stieg höher und höher.
Bei jedem Schritt hinterließen wir quatschende Geräusche.
Einer von uns fing an rhythmisch zu stampfen und zu springen, und erzeugte durch die unterschiedliche Wasserverdrängung klatschende Geräusche.
Nacheinander fingen wir alle an zu stampfen und zu springen.
Wir tanzten und sangen so lange auf Songs wie: „We will rock you“ und „I’m singing in the rain“, bis der Regen aufhörte.
Anschließend verfielen wir in minutenlanges Gelächter, und gingen alle im Gleichschritt auf den Kinderreim: „Ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm, und vorwärts, rückwärts, seitwärts ran…“ zu unserem Auto zurück.

Was war das doch für ein herrlicher lustiger Nachmittag gewesen, trotz Wolkenbruch, und nass bis auf die Knochen.

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