Ein riesen dunkles Wolkenmeer,
wälzt langsam auf uns zu,
man sieht nicht einen Vogel mehr,
es herrscht gespenstige Ruh‘.
Dann hört man schon des Thores Grollen,
die Blitze geben ihm Geleit,
und kleine Hagelkörner tollen,
wild durcheinander übern Deich.
Das Meer stemmt sich dem Sturm entgegen,
es schäumt schon regelrecht vor Wut,
und gemeinsam mit dem Regen,
wächst es heran zur großen Flut.
Und plötzlich blitzt ein Sonnenstrahl,
durch das Gebräu dort oben,
es beendet diese Qual,
und schickt den schönsten Regenbogen.

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