Unser eigner Lebensstrom,
ist mal breit, und manchmal schmal,
doch immer voll von Emotion,
und oftmals lässt er keine Wahl.
An manchen Ufern möcht‘ man bleiben,
weil sie für uns verlockend sind,
doch er muss uns stets weiter treiben,
weil sein Ziel ihm vorbestimmt.
Ihn zieht’s zum Meer der Ewigkeit,
denn sein Weg ist streng bemessen,
er fließt mit uns zu Freud und Leid,
lässt uns dabei die Zeit vergessen.
Man meint, er fließt noch ewig lang,
verliert das Ziel schon aus dem Blick,
dann sieht man diesen Sonnenuntergang,
und weiß, dort liegt das wahre Glück!

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