Uns fehlt oft nur die Sicherheit,
das Fremde anzunehmen,
dem Alten sind wir mehr geneigt,
das konnten wir schon zähmen.
Und doch, das Fremde lockt und lockt,
hat unsre Neugier längst geweckt,
man hat so vieles schon gerockt,
was macht’s, wenn man es einmal checkt.
So nähert man sich langsam an,
behält die Vorsicht fest im Sinn,
und plötzlich ist uns nicht mehr bang,
das Fremde zeigt sich als Gewinn.
Drum seid dem Fremden zugetan,
dem Neuen aufgeschlossen,
begegnet ihm mit eurem Charm,
und zeigt euch unverdrossen.

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