Strasse

Wie Falschgeld lauf ich durch die Stadt,
die mir vertraut seit Kindertagen,
Gedanken machen einfach schlapp,
ich kann, und will sie nicht ertragen.
Erinnerungen schmerzen, stechen,
hier kauften wir…, hier saßen wir…,
jeder Platz tut zu mir sprechen,
so, als wärst du neben mir.
Vielleicht bist du an meiner Seite,
schlenderst mit mir die Straße lang,
bis dich umschlingt endlose Weite,
was bleibt, ist deiner Stimme Klang.

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