Meer2

In der Unendlichkeit der Weite
suche ich mich,
und habe immer das Gefühl,
mehr zu verlieren, als das ich finde.
In der Unendlichkeit der Weite
will ich fliegen,
und habe Angst, den Weg zurück
nicht mehr zu finden.
In der Unendlichkeit der Weite
möchte ich träumen, wünschen, hoffen,
und senke mein Haupt,
vor so viel Wollen und Bitten.
In der Unendlichkeit der Weite
verharre ich nun ganz still,
bin nur mit mir,
ohne was zu wollen und bitten,
nur atmen – sein,
mich selbst vergessend.

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